Ängste, Panikattacken und Phobien

Psychiatriegespräch - Das Forum für Psychiatrie und Psychotherapie - Logo

Therapie

Zur Therapie von Angststörungen (generalsierte Angststörung, Panikstörung, Panikattacken) und Phobien kommen verschiedene Behandlungsverfahren zum Einsatz. Die wichtigsten sind

Entspannungsverfahren

Ängste sind in aller Regel von körperlichen Symptomen, v.a. auch von Verspannungen begleitet, die wiederum negativ auf die Angstsymptomatik und die körperlichen Symptome zurückwirken und diese verstärken oder zumindest aufrechterhalten. Deshalb ist ein wichtiger Ansatz bei der Angsttherapie die Beseitigung von Spannungen durch Entspannungsverfahren. Zum Einsatz kommen

Verhaltenstherapie

Bei der Verhaltenstherapie der Phobien, Angst- und Panikstörungen geht es v.a. darum, sich den Ängsten und angstbesetzten Situationen gezielt und in zunehmender Dosis auszusetzen, bis alle zuvor gemiedenen Situationen wieder in Besitz genommen und in das normale Leben integriert werden können. Man bedient sich hierzu folgender Verfahren:

Kognitive Therapie

Bei dieser Therapie, die gerne mit verhaltenstherapeutischen Verfahren kombiniert wird, soll der Patient seinen Denk- und Bewertungsstil ändern. Theoretische Grundlage ist die Annahme, dass vor allem eine "Fehlbewertung" der angstauslösenden Situation die heftige Angst und Vermeidungsreaktion hervorruft und immer weiter verstärkt.

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Diese Behandlungsmethode beasiert auf den theoretischen Grundannahmen der Psychoanalyse, denen zufolge die Angstsymptomatik Ausdruck eines unbewussten Konfliktes mit misslungener Kompromisslösung darstellt. Die Aufdeckung dieses Konfliktes und das "Durcharbeiten" unter Reaktivierung der ursprünglichen Affekte soll den Angstaffekt dann überflüssig machen und wieder zum Verschwinden bringen.

Medikamente

Zum Einsatz kommen:

Differentialindikation der Psychopharmakotherapie:

Zuletzt aktualisiert: 03.02.2010