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Die "Psychoanalyse" wurde von S. Freud begründet und ist dreierlei zugleich:
Kern der psychoanalytischen Lehre nach S. Freud sind die Annahmen, dass
Als diagnostische Methode versucht die Psychoanalyse, aus Träumen, Fehlleistungen und wiederkehrenden Verhaltens- oder Gedankenmustern Rückschlüsse auf zugrunde liegende und mittels Verdrängung unbewusst gewordene psychische Prozesse und Konflikte zu ziehen. Sie bedient sich hierzu der "freien Assoziation" (Analysand) sowie des Einbezugs relevanter "Gegenübertragungs-Gefühle" (Analytiker).
Ihre therapeutische Wirkung entfaltet die Psychoanalyse , wenn es gelint, die unbewussten innerpsychischen Konflikte mitsamt den dazugehörigen Gefühlen gemäss dem Konzept "Erinnern, Wiederholen, Durcharbeiten" bewusst zu machen und korrigierende emotionale Erfahrungen zu ermöglichen. Wesentliches therapeutisches Element ist die Deutung (und Korrektur) positiver oder negativer Übertragungen, d. h. unbewusster Phantasien, Konflikte und Ängste, die der Analysand im besonderen Klima der engen therapeutischen Beziehung fälschlich auf den Analytiker projiziert und mit dem Analytiker wiederholt erlebt , obwohl sie eigentlich anderen Personen und Situationen zugehören und also "Reminiszenzen" sind.